GHV-Praxistag 2026: Zu Besuch bei Weinbau Koob und auf dem Hartenauer Hof Wie funktioniert die Umstrukturierung eines Weinbaubetriebs? Welche Herausforderungen bringt die Direktvermarktung landwirtschaftlicher Produkte mit sich, und wie sollte ein moderner Versicherungsschutz für landwirtschaftliche Familienbetriebe aussehen? Diese Fragen konnten die Teilnehmenden beim Praxistag der GHV VERSICHERUNG beantworten. In diesem Jahr standen zwei Betriebe an der Hessischen Bergstraße im Fokus: der Familienbetrieb Weinbau Koob in Heppenheim und der Hartenauer Hof von Familie Schüttler in Bickenbach. Beide boten spannende Einblicke
Das GHV-Notfallhandbuch – Vollmachten, die im Ernstfall entscheiden Wer darf unterschreiben, wenn Sie es nicht mehr können? In einem landwirtschaftlichen Familienbetrieb sind Aufgaben oft klar verteilt. Einer kümmert sich stärker um Maschinen, Tiere oder Außenwirtschaft, während der andere das Büro und die Buchhaltung organisiert sowie die Hauptaufgaben für die Familie übernimmt. Viele Abläufe sind eingespielt, Entscheidungen werden schnell getroffen und so funktioniert dieses System im Alltag meistens zuverlässig. Doch stellen wir uns einmal vor: Es ist morgens, mitten in der Erntezeit. Der Lohnunternehmer
Schadenfälle im Fokus: Ölspur mit Folgen Ein technischer Defekt, wie er im landwirtschaftlichen Alltag immer wieder vorkommen kann. Ein daraus entstehender Unfall, und plötzlich drohen Haftungsfragen, Schadenersatzforderungen und jahrelange Rechtsstreitigkeiten. Unser Schadenfall aus der Praxis zeigt, wie aus einer unbemerkten Ölspur auf der Straße ein großer Versicherungsfall wird. Der Unfallhergang Ein landwirtschaftlich genutztes Fahrzeug verlor auf einer längeren Strecke unbemerkt Hydrauliköl. Es hatte sich eine Schraubsteckverbindung im Hydrauliksystem gelöst. Das Ärgerliche: Der Fahrer selbst bemerkte nicht, dass
Führerschein nötig? Fahren auf Betriebsgelände und Feldwegen Schlepper, Mähdrescher, Radlader oder der klassische Hoflader: Diese Fahrzeuge gehören zum Alltag jedes landwirtschaftlichen Betriebs. Doch braucht man für das Fahren auf dem Betriebsgelände eine Fahrerlaubnis? Und was gilt speziell für Minderjährige? In der Praxis gehört das Fahren von Schleppern und Landmaschinen für viele Kinder und Jugendliche schon früh zum Alltag. Umso wichtiger ist es zu wissen, was dabei rechtlich erlaubt ist und was nicht. Eines lässt sich vorab klären: Ob eine Fahrerlaubnis nötig ist,
Mitmachen und gewinnen: Der landwirtschaftliche Tüftlerwettbewerb 2026 Haben Sie eine clevere Erfindung für Hof, Feld, Stall, Wald oder Werkstatt entwickelt? Dann bewerben Sie sich für den landwirtschaftlichen Tüftlerwettbewerb 2026 und werden Sie Tüftlerin oder Tüftler des Jahres! Auch 2026 suchen wir gemeinsam mit dem Landwirtschaftlichen Wochenblatt wieder die besten selbst entwickelten Ideen aus Hessen und Rheinland-Pfalz. Gesucht werden praxisbewährte, selbst gebaute Vorrichtungen, Maschinen oder Geräte, die im Arbeitsalltag überzeugen und echten Mehrwert schaffen. Gesucht sind Lösungen, die: die Arbeit
Betriebe sichern. Zukunft bewahren. – Das GHV-Notfallhandbuch Teil 1: Wenn morgen etwas passiert – ist Ihr Hof vorbereitet? Montagmorgen. Die Tiere warten, ein Liefertermin steht an und die Löhne müssen überwiesen werden. Doch die Person, die sonst alles koordiniert, liegt nach einem Unfall im Krankenhaus. Was passiert jetzt? Wer übernimmt die Koordination? Mit Sicherheit gibt es Termine und Arbeiten, die sich verschieben lassen, doch ein Aufschub gilt nur für eine begrenzte Zeit und die alltäglichen Arbeiten auf dem Hof müssen weitergehen. Landwirtschaftliche Betriebe –
Schadenfälle im Fokus: Kleine Verwechslung, großer Schaden Der Umzug eines Betriebs ist für jedes Unternehmen mit organisatorischen und technischen Herausforderungen verbunden. In der Spirituosenbranche kommen jedoch besondere Herausforderungen hinzu. Neben schweren Tanks und empfindlicher Technik geht es vor allem um wertvolle Flüssigkeiten. Diese sind nicht nur Produktionsmittel, sondern auch wirtschaftliche Vermögenswert in immenser Höhe. Unser aktueller Schadenfall zeigt, wie schnell in bei einem Betriebsumzug ein vermeintlich kleiner Fehler große wirtschaftliche Folgen haben kann – und warum ein richtig abgestimmter Versicherungsschutz unverzichtbar
Elektroauto abschleppen: Neue Empfehlung der Versicherer Elektroautos gehören längst zum Straßenbild. Mit der zunehmenden Zahl dieser Fahrzeuge wird es immer wichtiger, klare Regeln für den Umgang nach Pannen und Unfällen zu haben. Deshalb haben Versicherer, Automobilindustrie, Feuerwehren und Abschleppunternehmen gemeinsam eine Handlungsempfehlung herausgegeben. Sie zeigt auf, wie man mit Elektro- und Hybridfahrzeugen richtig umgeht, wenn sie nach einem Unfall stehen bleiben und nicht mehr fahren können. Hintergrund der neuen Handlungsempfehlung ist der bislang unübersichtliche Umgang mit dem Abschleppen und Bergen von verunfallten
E-Traktoren im Vormarsch: Technik, Einsatz und Versicherung Nachdem sich die E-Mobilität im gewerblichen Bereich zunächst auf Kleintransporter, Stapler und Aufsitzrasenmäher beschränkte, nimmt nun auch der Schlepperbereich langsam Fahrt auf. Schon im Jahr 2017 wurde der Fendt e100 eingeführt, dann der e200 und der e300. E-Mobilität erreicht den Schlepperbereich Nun folgt die Konkurrenz mit John Deere. Die Firma präsentierte den E-Power auf der Grünen Woche in Berlin, der spätestens im Jahr 2028 weltweit verfügbar sein
Haftung, Risiko, Versicherungsschutz: Wenn das Pferd in einen Nagel tritt Ein Pferd, das auf dem Außengelände eines Reitvereins eingestellt war, trat sich einen Nagel in den Huf. Die Eigentümerin verlangte vom Verein die Kosten für die Behandlung in einer Tierklinik. Das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt entschied, dass der Verein nicht haftet, weil er zumutbare Sicherheitsvorkehrungen getroffen hatte und beschreibt den Vorfall als schicksalhaften Verlauf eines allgemeinen Lebensrisikos. Der Rechtsstreit – kurz erklärt Eine Pferdehalterin hatte ihr Pferd bei einem Reitverein in einem Pensionsstall untergebracht
